Kaindl trifft Investitionsentscheidung für Biomasseheizkraftwerk

M. Kaindl wird am Standort des Holzwerkstoffwerks der Kaindl Boards in Wals-Siezenheim das vor einigen Monaten bekannt gewordene Projekt zum Bau eines Biomasseheizkraftwerks umsetzen. Die Investitionsentscheidung hat Kaindl gestern bekannt gegeben. Die tatsächliche Umsetzung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Baustart ist 2023 und die Fertigstellung des 175 Mio € teuren Projekts 2025 vorgesehen.

Ein großer Teil der in dem neuen Heizkraftwerk erzeugten Energie wird für die Spanplatten- und MDF-Produktion verwendet werden. Die Feuerungswärmeleistung liegt bei 145 MW. Die elektrische Leistung gibt Kaindl mit 32 MW an. 45 MW thermische Energie sollen als Abwärme in das Fernwärmenetz des Energieversorgers Salzburg AG eingespeist werden. Die restliche Wärme dient der Eigenversorgung. Der Wirkungsgrad wird mit 90 % angegeben. Als Brennstoff werden 100.000 t in der Plattenproduktion anfallende Reststoffe eingesetzt. Hinzu kommen 230.000 t Altholz. Auf den direkten Einsatz von Waldholz soll verzichtet werden.

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