Österreich: Lohnverhandlungen sind angelaufen

Für 28.600 Beschäftigte aus knapp 1.500 Betrieben der österreichischen Holz- und Möbelindustrie beginnen heute die Kollektivvertragsverhandlungen (KV). Diese Verhandlungen decken die Säge-, Faser- und Spanplattenindustrie, die Möbelindustrie und die Skiindustrie ab. Bei den Verhandlungen geht es um mehr Lohn sowie rahmenrechtliche Verbesserungen. Die Verhandlungen werden auf Arbeitnehmerseite gemeinsam von der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier geführt. Laut Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der GBH, werden sich die Gewerkschaften an den bisherigen KV-Abschlüssen der letzten Wochen orientieren. So konnte im Bau- und Baunebengewerbe bereits in der ersten Verhandlungsrunde Anfang März ein Abschluss erreicht werden, der eine Entgelterhöhung um 3,1 % vorsieht.

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