Mondi modernisiert Werk Frantschach

Der Papier- und Zellstoffkonzern Mondi wird im kommenden Jahr weitere 24 Mio € in die Modernisierung des österreichischen Sulfatzellstoff- und Papierwerkes in Frantschach/Kärnten investieren. In Folge der Investitionen soll unter anderem die Zellstoff-Produktionskapazität um rund 8.500 t/Jahr steigen. Bereits im seit September 2013 hatte Mondi rund 60 Mio € in einen neuen Recovery Boiler investiert, was zu einer Steigerung der Zellstoffproduktion um 15.000 t/Jahr geführt hat. Insgesamt wurden 2013 in Frantschach umgerechnet 1,25 Mio fm Nadelrundholz und Hackschnitzel verarbeitet. Von Mondi gibt es bislang keine Angaben, ob es durch die geplanten Investitionen zu einem nennenswert höheren Holzverbrauch kommen wird oder ob die geplante Produktionssteigerung zumindest teilweise durch eine höhere Ressourceneffizienz ausgeglichen werden kann. Ebenfalls keine Angaben gibt es zum jetzigen Zeitpunkt über mögliche Abstellungen und Produktionsrücknahmen im Zuge der anstehenden Investitionsmaßnahmen. Innerhalb der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie wird allerdings derzeit noch davon ausgegangen, dass die Umbaumaßnahmen in Frantschach innerhalb der jährlichen Wartungsstillstände durchgeführt werden. Somit wird es nach derzeitigem Kenntnisstand im ersten Halbjahr 2015 neben den bereits bekannten Stillständen und Produktionsrücknahmen im Zellstoffwerk Gratkorn und bei Zellstoff Pöls zu keinen weiteren geplanten, länger andauernden Abstellungen in der Papier- und Zellstoffindustrie im Süden Österreichs kommen.

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