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RY Timber schließt eines von zwei Sägewerken

16.01.2020 − 

Das US-amerikanische Sägewerksunternehmen RY Timber wird ab 1. April das Sägewerk im Firmensitz in Townsend/Montana auf unbestimmte Zeit stilllegen. Als Grund für die Schließung nennt das Unternehmen die Schwierigkeiten bei der Rundholzversorgung. Zuletzt hatte der Rundholzmangel dazu geführt, dass nur die Hälfte der in Townsend installierten Kapazität genutzt werden konnte. Von der Schließung sind 70 Mitarbeiter betroffen. Die Anlagen sollen weder demontiert noch verkauft werden, um im Falle einer Verbesserung bei der Rundholzversorgung das Werk wieder in Betrieb nehmen zu können.

Im Anschluss an die Stilllegung von Townsend will RY Timber die Anlagen in dem zweiten Sägewerk des Unternehmens in Livingston in einem Zweischichtbetrieb auslasten. Beide Werke sind auf die Herstellung von 2x4“ und 2x6“ Studs aus Douglasie und ESLP Studs ausgerichtet. Beide Werke zusammen haben eine Produktionskapazität von 162 Mio bdft/Jahr. An beiden Standorten zusammen sind derzeit noch rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

RY Timber ist nach der Übernahme der Sequoia Forest Industries, Townsends, durch Wickes 1990 und dem daran 1996 anschließenden Kauf des Sägewerks Livingston ebenfalls durch Wickes gebildet worden.

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