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Interforst muss erneut Insolvenzantrag stellen

17.04.2019 − 

Über das österreichische Handelsunternehmen für Forstgeräte und Forstzubehör Interforst Österreich Handelsgesellschaft wurde gestern zum zweiten Mal nach 2014 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Nach dem Eigenantrag wurde vom zuständigen Landesgericht Leoben Dr. Helmut Fetz als Verwalter bestellt. Fetz hatte bereits das am 5. Februar 2014 beantragte und am 6. Februar eröffnete Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung von Interforst begleitet.

Nach Angaben von österreichischen Kreditschutzverbänden ist das aktuelle Verfahren eine Folge des ersten. So sind zwar die damaligen 5 Mio € Verbindlichkeiten wie im Sanierungsplan vorgesehenen mit einer Quote von 20 % zur Gänze erfüllt worden. Durch diese Zahlungen konnte aber laut dem neuerlichen Antrag keine Konsolidierung des Geschäftsbetriebs erreicht werden. Auch die bereits kurz nach der Eröffnung für die österreichische und die in europäischen Nachbarländern bestehenden neun Schwestergesellschaften eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen haben für die Rückkehr in einen geregelten Geschäftsbetrieb nicht ausgereicht.

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