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Steinhoff verkauft Steinpol an liechtensteinische Cotta

14.09.2018 − 

Die liechtensteinische Cotta-Gruppe hat sich nach einem strukturierten Verkaufsprozess mit der Steinhoff International Holdings auf den Erwerb des polnischen Polstermöbelherstellers Steinpol geeinigt. Wie Cotta heute mitgeteilt hat, soll das bestehende Steinpol-Management nach der Übernahme im Amt bleiben und die im Markt bekannten Vertriebseinheiten von Cotta und Steinpol in ihrer bisherigen Form weitergeführt werden. Die in Rzepin ansässige Steinpol-Gruppe betreibt sechs Produktionsstandorte in Polen und einen in Ungarn. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 3.000 Mitarbeiter.

Cotta hatte erst vor Kurzem den Erwerb des bosnischen Polstermöbelherstellers Sinkro bekannt gegeben. Zusammen mit Sinkro beschäftigt Cotta aktuell rund 2.000 Mitarbeiter. Neben der Marke Cotta stellt die Gruppe an den beiden rumänischen Standorten in Arad und Sebis sowie in den zwei polnischen Werken Steszwe und Oborniki noch Möbel unter der Marke „Minimaxx" her.

Mit dem Verkauf von Steinpol zieht sich Steinhoff komplett aus der europäischen Möbelproduktion zurück. Bereits Ende Juli war bekannt geworden, dass die beiden in Brilon ansässigen Unternehmen Impuls Küchen und Puris Bad an die Beteiligungsgesellschaft Brimax und den Impuls- und Puris-Geschäftsführer Georg Billert veräußert werden sollen. Nach der Anfang September erfolgten Freigabe durch das Bundeskartellamt konnte der Verkauf rückwirkend zum 1. April abgeschlossen werden.

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