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FEP: Parkettverbrauch nur in Deutschland rückläufig

17.04.2018 − 

Der Parkettverbrauch in Europa hat im ersten Quartal erneut leicht zugenommen. Zu dieser Gesamtmarkteinschätzung ist der Board of Directors der Föderation der Europäischen Parkettindustrie (FEP) auf seiner letzten Sitzung Anfang April gekommen. Dabei weisen die bislang vorliegenden vorläufigen Zahlen für die meisten aufgeführten FEP-Mitgliedsländer einen moderaten Anstieg oder zumindest einen stabilen Verbrauch aus.

Einzige Ausnahme war dabei Deutschland; hier lag der Parkettabsatz im ersten Quartal rund 5 % unter der Vorjahresmenge. Auf dem deutschen Markt macht sich zurzeit beispielsweise ein starker Wettbewerbsdruck zu anderen Bodenbelägen bemerkbar, die Holzoberflächen lediglich imitieren. Bei den deutschen Baumarktketten seien Parkettböden zudem deutlich unterrepräsentiert. Weitere Probleme resultieren aus dem Mangel an Parkettverlegerkapazitäten, durch den es vor allem im Objektbereich immer wieder zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Parkett kommt.

In seiner aktuellen Markteinschätzung für das erste Quartal trifft der FEP Aussagen über insgesamt 13 Einzelmärkte. Für die Schweiz und für Dänemark wurde ein stabiler Parkettverbrauch ermittelt. In den restlichen zehn Ländern hat der Parkettverbrauch zwischen 1-3 % zugenommen. Die beste Entwicklung gab es dabei in Belgien und in den Niederlanden, für die jeweils ein Plus von rund 3 % ausgewiesen wurde. In Österreich, Frankreich, Italien und Schweden hat sich der Parkettverbrauch um rund 2 % erhöht. Leichte Zuwächse zwischen 1-2 % wurden in Spanien, Norwegen, Finnland und auf den baltischen Märkten erreicht.

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