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Schweighofer erhöht Rundholzimporte nach Rumänien

25.02.2016 − 

Mit voraussichtlich 1,5 Mio m³ wird der Anteil von importiertem Rundholz am Gesamteinschnitt der drei rumänischen Schweighofer-Sägewerke im lau-fenden Jahr auf rund 48 % ansteigen; 2010 lag der Anteil noch bei lediglich 14 %. Insgesamt plant Schweighofer für 2016 den Einschnitt von insgesamt 3,1 Mio m³, nach knapp 2,7 Mio m³ im vergangenen Jahr.

Einen Großteil der Importmengen bezieht Schweighofer aus Russland und Weißrussland sowie aus der Slowakei, Tschechien und Polen. Die Bezugsmöglichkeiten von Fichte in der benachbarten Ukraine sind hingegen durch das dort seit 1. Januar in Kraft getretene Rundholzexportverbot weggefallen.

Neben eines zuletzt deutlich reduzierten Rundholzangebotes durch den rumänischen Staatsforst Romsilva ist der Anstieg der Rundholzimporte auch Wesentlich auf die Steigerung der Beschaffungskosten im Inland zurückzuführen. Je nach Standort und den Bedingungen für die Holzernte liegen die Preise für Fichtenstammholz bei über 100 €/m³ ab Wald und damit zum Teil über dem aktuellen Preisniveau in Deutschland oder Österreich.

Die Einschränkungen durch das neue Waldgesetz in Rumänien, wonach kein Unternehmen mehr als 30 % des Gesamtaufkommens eines Rundholzsortiments erhalten darf, schränken den Einkauf im Inland allerdings zusätzlich ein. 2014 wurden in Rumänien laut der rumänischen Forststatistik insgesamt 17,889 Mio m³ Rundholz eingeschlagen, wovon 7,225 Mio m³ bzw. 40 % auf Nadelholz entfielen. Mit einem Einkaufsvolumen von 2 Mio m³ hatte Schweighofer zu diesem Zeitpunkt einen Marktanteil von 28 %.

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