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Westag & Getalit will Dividende wieder leicht reduzieren

27.03.2018 − 

Als Reaktion auf den durch verschiedene Einmaleffekte hervorgerufenen Ergebnisrückgang will die Westag & Getalit AG die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 wieder auf das Niveau von 2015 zurücknehmen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der am 26. Juni geplanten Hauptversammlung eine Dividende von 0,80 € je Vorzugsaktie und 0,74 € je Stammaktie vorschlagen. Bezogen auf die Jahresschlusskurse entspricht das einer Dividendenrendite von rund 3,5 %. Für das Geschäftsjahr 2016 hatte Westag & Getalit 1,00 € je Vorzugsaktie und 0,94 € je Stammaktie ausgezahlt, womit sich eine Rendite von knapp 5 % ergeben hatte. 2015 lag die Dividende mit 0,80 € bzw. 0,74 € auf dem gleichen Niveau wie bei dem aktuellen Vorschlag. Für die Jahre 2010 bis 2014 hatte das Unternehmen mit 1,00 € bzw. 0,94 € eine gleichbleibende Dividende bezahlt.

In seiner Sitzung am 22. März hat der Aufsichtsrat von Westag & Getalit den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 gebilligt; die Mitte Februar vorläufig gemeldeten Umsatz- und Ergebniszahlen wurden bestätigt. Der Konzernumsatz ist um 0,6 % auf 234,4 Mio € gestiegen. Vorsteuerergebnis und Konzernjahresüberschuss haben dagegen auf 9,1 Mio € bzw. 6,5 Mio € nachgegeben. Das Ergebnis je Aktie hat sich damit auf 1,25 € je Vorzugsaktie und 1,19 € je Stammaktie reduziert.

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