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UPM-Kymmene wird Chemierohstoff an Ineos liefern

11.02.2020 − 

Der Bereich UPM Biofuels des finnischen Holzindustriekonzerns UPM-Kymmene hat mit dem Chemiekonzern Ineos eine langfristige über die Lieferung von Leichtbenzin abgeschlossen. Laut einer heute veröffentlichten Mitteilung wird UPM-Kymmene das von Ineos in Köln benötigte Leichtbenzin (Naphtha) liefern. Den von UPM-Kymmene unter dem Namen „UPM BioVerno“ vermarktet Nafta benötigt Ineos für die Herstellung von Rohstoffen für die Kunststoffindustrie. Bislang bezieht Ineos Naphtha von Erdölraffinerien.

Das Naphtha raffiniert UPM-Kymmene aus dem bei der Zellstoffproduktion anfallenden Tallöl. Für die Herstellung von Biodiesel und Naphtha hat UPM-Kymmene von 2012-2015 in Lappeenranta/Ostfinnland eine Bioraffinerie mit einer Produktionskapazität von 100.000 t/Jahr aufgebaut. Darüber hinaus wird derzeit auch der Bau einer zweiten Bioraffinerie in Mussalo bei Kotka/Südfinnland geprüft. Ein positive Investitionsentscheidung vorausgesetzt soll auch in Mussalo Naphtha hergestellt werden. Die Produktionskapazität wird allerdings mit rund 500.000 t/Jahr deutlich größere als in Lappeenranta ausfallen. Anderes als in Lappeenranta soll in Mussalo neben Holz auch Äthiopischer Senf (Brassica carinata) als Rohstoff dienen. Der Anbau der Pflanzen wird von UPM-Kymmene bereits seit einiger Zeit in Uruguay getestet.

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