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Österreichs Regierung erhöht Mittel für Kurzarbeit

09.03.2020 − 

Österreichs Bundesregierung hat eine Erhöhung der finanziellen Ausstattung des Arbeitsmarktservice (AMS) für Maßnahmen zur Kurzarbeit angekündigt. Mit den zusätzlichen 20 Mio € sollen ab 1. April Branchen unterstützt werden, die von den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stark betroffen sind. Neben Fluggesellschaften und Tourismusbetrieben wurde am Samstag im Anschluss an eine Pressekonferenz der zuständigen Ministerinnen Margarete Schramböck (Wirtschaft) und Christine Aschbacher (Arbeit) auch die Holzindustrie in Kärnten genannt.

Die Auswirkungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus schränken die Industrieproduktion vor allem in Norditalien aktuell stark ein, wodurch auch die Holzlieferungen in die Region bereits in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten sind.

Die Ankündigung, die Mittel für Kurzarbeit aufzustocken, erfolgte noch vor der gestern getroffenen Entscheidung der italienischen Regierung, die Quarantäne- und Sperrzonen in Italien deutlich auszuweiten. Infolge der Entwicklung in Italien hat das österreichische Außenministerium die fünf italienischen Regionen Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna, Marken und Piemont eine "partielle Reisewarnung" (Sicherheitsstufe 5) ausgesprochen.

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