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Knauf will USG-Übernahme bis Anfang 2019 abschließen

12.06.2018 − 

Der Board of Directors des US-amerikanischen Baustoffkonzerns USG hat gestern den Verkauf des Unternehmens an den Baustoffhersteller Knauf genehmigt. Die Transaktion, die Anfang 2019 abgeschlossen werden soll, steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Abschlussbedingungen. Neben der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung ist unter anderem die Zustimmung von Aktionären mit einem Gesamtanteil von 80 % an USG erforderlich. Knauf war bereits im Oktober 2000 bei USG eingestiegen; zum Jahresende 2017 kam das Unternehmen auf eine Beteiligung von rund 10 %. Die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway, die als größter Einzelaktionär rund 31 % der USG-Aktien hält, unterstützt die Übernahmepläne von Knauf.

Knauf bietet 44,0 US$ je Aktie, die sich aus einer Barzahlung über 43,5 US$ sowie einer Sonderdividende von 0,5 US$ zusammensetzen. Laut USG entspricht dieser Preis einem Aufschlag von 36 % auf den durchschnittlichen Aktienkurs der letzten zwölf Monate bis 23. März bzw. dem 11,6-fachen des Adjusted EBITDA im Zwölfmonatszeitraum bis Ende des ersten Quartals. Bei einer Gesamtzahl von rund 140 Mio Aktien hat Knauf dem Angebot einen Unternehmenswert von knapp 6,145 Mrd US$ zugrunde gelegt.

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