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KELAG-Tochter hat WRS Naturwärme Holding gekauft

01.10.2019 − 

Die zum österreichischen Energieversorger Kelag gehörende Kelag Energie & Wärme hat Anfang vergangene Woche die WRS Naturwärme Holding übernommen. Der bereits vollzogene Kaufvertrag umfasst die sechs Heizwerke in Haslach/Oberösterreich, Lienzen/Steiermark, Schrems/Niederösterreich, Sierning/Oberösterreich, Trieben/Steiermark und Traismauer/Niederösterreich sowie die jeweils zugehörigen Fernwärmenetze. Verkäufer sind die bisherigen Gesellschafter der WRS Naturwärme Holding Harald Riegler und Klaus Wurz. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Kauf der sechs Heizwerke kann die Kelag-Tochter das bislang 900 Heizzentralen und 83 Fernwärmenetze mit einer Jahresproduktion von rund 1,7 Mio MWh umfassende Wärmenetz erweitern. Das älteste der nun übernommenen Heizwerke in Haslach wurde im Oktober 2012 in Betrieb genommen, hat eine Leistung von 2 MW und produziert jährlich rund 7.000 MWh Wärme. Im Dezember 2014 hat WRS das Werk in Schrems mit 3,5 MW und 10.000 MWh fertig gestellt. Ein Jahr später im Dezember 2014 des bislang größte Heizwerk am Standort Liezen mit 2x4 MW und 20.000 MWh und im Januar 2017 Sierning mit 3 MW und 8.000 MWh. Zu den kleineren Heizwerken gehören Trieben (September 2016) mit 1 MW und 5.000 MWh und Traismauer (Januar 2018) ebenfalls mit 1 MW und 4.000 MWh. Hauptenergieträger sind in allen sechs Werken Waldhackschnitzel. In einzelnen Heizwerken wie in Trieben wird auch die Abwärme von Industriebetrieben eingespeist, sodass keine konkreten Angaben zum Holzverbrauch gemacht werden können.

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