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Insolvenzverfahren über Lingl und SMB Maschinenbau

14.10.2020 − 

Die Hans Lingl Anlagenbau und Verfahrenstechnik (Lingl) hat am Amtsgericht Neu-Ulm einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Antrag umfasst auch das in der Holzindustrie tätige Lingl-Tochterunternehmen SMB Maschinenbau. Das Amtsgericht hat daraufhin am 5. Oktober die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter beider Unternehmen wurde Arndt Geiwitz von der Neu-Ulmer Kanzlei SGP Schneider Geiwitz bestellt. In einer Mitteilung nennt die Kanzlei in beiden Fällen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit als Gründe für den Insolvenzantrag.

Von dem Verfahren sind rund 400 Mitarbeiter betroffen. Das Insolvenzausfallgeld steht nur für Oktober und November zur Verfügung. Vor Ort bei Lingl hat Rechtsanwalt Christian Plail vom Büro Augsburg von SGP Schneider Geiwitz die Betreuung des Verfahrens übernommen. Bereits vor dem Insolvenzantrag ist am 21. September Alexander Kögel als Sanierungsexperte in die Geschäftsführung von Lingl eingetreten.

Sowohl für Lingl als auch für SMB ist es das zweite Verfahren. Lingl hatte im Januar 2013 ein Schutzschirmverfahren beantragt, dem Insolvenzplan war im darauf folgenden August zugestimmt worden, so dass das Verfahren am 24. September 2013 vom zuständigen Amtsgericht Neu-Ulm aufgehoben werden konnte. SMB Maschinenbau hatte im November 2016 einen Insolvenzantrag gestellt und war dann im März 2017 von Lingl übernommen worden.

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