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IG Metall und Arbeitgeber einigen sich auf Tarifvertrag

26.11.2019 − 

Die IG Metall und die Arbeitgeber haben sich in den Tarifverhandlungen für die holz- und kunststoffverarbeitende Industrie im Tarifgebiet Niedersachsen/Bremen am 25. November in Hannover geeinigt. Die Arbeitnehmer erhalten demnach ab 1. Januar 2020 2,6 % mehr Geld. Ab 2021 wird es eine weitere Erhöhung um 1,8 % geben. Die Laufzeit des Entgelttarifvertrags beträgt 23 Monate und endet am 31. August 2021. Für die Monate Oktober bis Dezember 2019 wurde eine Einmalzahlung von 150 € vereinbart. Vergütungen für Auszubildende steigen zwischen 6,51 % im ersten Ausbildungsjahr und 10,3 % im vierten Ausbildungsjahr. Für die Monate Oktober bis Dezember 2019 erhalten Azubis eine Einmalzahlung von 75 €. Der Demografie-Tarifvertrag wurde um weitere acht Monate verlängert und endet gemeinsam mit dem Entgelttarifvertrag. Der Demografie-Tarifvertrag enthält unter anderem Regelungen zur Altersteilzeit.

IG Metall und Arbeitgeber sind damit im Tarifgebiet Niedersachsen/Bremen nach dreimonatigen Verhandlungen in der dritten Tarifrunde zu einem Ergebnis gekommen. Die Arbeitgeber der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie hatten anfänglich laut der IG Metall zunächst für Lohnerhöhungen von 1,5 % ab 2020 bzw. 1,3 % ab 2021 plädiert und später ihr Angebot auf 1,7 % bzw. 1,5 % mehr Geld bei deutlich längerer Laufzeit erhöht. Die Tarifkommissionen der IG Metall hatten dagegen 5,5 % mehr Geld für zwölf Monate und ein Extraplus für Auzubildende gefordert. Bundesweit sind über 80.000 Menschen in der Möbelindustrie und der Holz- und Kunststofffertigung beschäftigt.

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