|  
Sonstiges» weitere Meldungen

Hohe Ergebniseinbußen bei Metsä im zweiten Quartal

13.09.2019 − 

Der finnische Holz-, Zellstoff- und Papierkonzern Metsä musste im Verlauf des zweiten Quartals sowohl beim Umsatz als auch bei seinen Ergebnissen deutliche Rückgänge hinnehmen. Im ersten Quartal hatte der Umsatz das Vorjahr noch knapp übertroffen, die Ertragslage hatte sich aber auch in diesem Zeitraum bereits abgeschwächt. Die Entwicklung lag laut Unternehmen im erwarteten Rahmen und wird in erster Linie auf die rückläufigen Preise auf dem europäischen und chinesischen Zellstoffmärkten zurückgeführt. Abgeschwächt hat sich aber auch das Geschäft mit Schnittholz und anderen Holzprodukten.

Konzernweit hat sich der Umsatz im zweiten Quartal um 7,1 % auf 1,372 Mrd € verringert. Das EBITDA ist um 25,3 % auf 202,9 Mio € zurückgegangen. Beim operativen Ergebnis musste sogar ein Minus von 76,1 % auf 48,8 Mio € hingenommen werden; bereinigt um Sondereffekte hat das operative Ergebnis um 38,9 % auf 128,4 Mio € nachgegeben. Zum Ende des zweiten Quartals hat Metsä insgesamt 10.156 Mitarbeiter beschäftigt, 243 mehr als im Jahr zuvor.

Im Geschäftsbereich „Pulp and Sawn Timber Industry“ hat sich der Umsatz überdurchschnittlich stark um 11,6 % auf 556,1 Mio € reduziert. In dem auf die Forstaktivitäten ausgerichteten Geschäftsbereich „Wood Supply and Forest Services“ konnte der Umsatz um 2,5 % auf 508,3 Mio € gesteigert werden. Im Geschäftsbereich „Wood Products Industry“ wurden leichte Einbußen beim Umsatz auf 118,9 Mio € ausgewiesen. Mit 477,1 Mio € ist es auch im Geschäftsbereich „Paperboard Industry“ zu einem Umsatzrückgang gekommen. Der Bereich „Tissue and Greaseproof Paper“ hat hingegen auf 266,1 Mio € zugelegt.

Im ersten Halbjahr hat sich der Konzernumsatz um 3,3 % auf 2,809 Mrd € verringert. Das EBITDA hat um 18,3 % auf 459,1 Mio € nachgegeben. Das operative Ergebnis belief sich auf 231,8 Mio € bzw. bereinigt auf 308,1 Mio € und lag damit jeweils unter dem Vorjahr. Gleiches gilt für das Vorsteuerergebnis mit 202,5 Mio € und den Periodengewinn mit 147,3 Mio €.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − UPM-Kymmene: Umsatzwachstum hat sich abgeschwächt

HDH rechnet auch im Gesamtjahr mit Umsatzrückgang  − vor