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HDH rechnet auch im Gesamtjahr mit Umsatzrückgang

10.09.2019 − 

Vor dem Hintergrund der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Deutschland, der zunehmenden Eintrübung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der dadurch bereits im ersten Halbjahr eingetretenen Einbußen geht der HDH auch für das Gesamtjahr 2019 von einem Umsatzrückgang aus.

Über die ersten sechs Monate ist der Gesamtumsatz der Holzindustrie, die in der monatlich erstellten HDH-Statistik in die Bereich Holzgewerbe, Möbelindustrie sowie in die zwei kleinere Teilbereiche Musikinstrumente und Besen/Bürsten untergliedert ist, im Vorjahresvergleich um 1,5 % auf 17,969 Mrd € zurückgegangen. Der Inlandsumsatz hat sich um 0,9 % auf 12,601 Mrd € reduziert, der Exportumsatz hat um 2,7 % auf 5,368 Mrd € nachgegeben. Die Möbelindustrie hat sich mit einem Minus von 1,8 % auf 8,912 Mrd € (Inland -1,7 % auf 6,017 Mrd €, Ausland -2,1 % auf 2,895 Mrd €) etwas schwächer entwickelt als das Holzgewerbe, in dem der Gesamtumsatz um 1,1 % auf 8,458 Mrd € nachgegeben hat. Der Inlandsumsatz ist dabei mit 6,293 Mrd € (-0,1 %) nahezu stabil geblieben, wogegen der Auslandsumsatz um 3,9 % auf 2,165 Mrd € gefallen ist.

Trotz der leicht rückläufigen Umsatzentwicklung haben sowohl die Möbelindustrie als auch das Holzgewerbe Arbeitsplätze aufgebaut. Laut der vom HDH auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistik, in der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst werden, ist die Zahl der Unternehmen im Holzgewerbe im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 % auf 398 gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten hat sich sogar um 3,0 % auf 63.904 erhöht. In der Möbelindustrie gab es zum Ende des ersten Halbjahrs 477 Betriebe (-1,0 %) mit 84.690 Beschäftigten (+0,4 %). Insgesamt haben die 932 Unternehmen der deutschen Holzindustrie (-0,3 %) damit 156.897 (+1,5 %) Mitarbeiter beschäftigt.

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