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Finnlands Holzindustrie drohen Arbeitskampfmaßnahmen

09.01.2018 − 

Die finnische Industriegewerkschaft Ammattiliitto Pro hat am 3. Januar eine Ausweitung der Arbeitskampfmaßnahmen auf die Papier- und Zellstoffindustrie angekündigt. Auch soll es in den kommenden Wochen zu einwöchigen Streiks kommen, von denen auch die Sägeindustrie betroffen sein könnte. Nachdem die Tarifverträge der Angestellten in der Säge- sowie Papierindustrie am 30. November vergangenen Jahres ausgelaufen sind, hatte die Gewerkschaft in einem ersten Schritt beschlossen, dass in der Sägeindustrie ab dem 22. Dezember auf unbestimmte Zeit keine Überstunden mehr gemacht werden. Ab heute soll die gleiche Maßnahme auch in der Papier- und Zellstoffindustrie eingeführt werden.

Für heute und morgen sind zwar noch Schlichtungstermine angesetzt. Sollten diese allerdings zu keiner Einigung führen, wird es ab 17. Januar zu einem einwöchigen Streik in der finnischen Papier- und Zellstoffindustrie und ab 22. Januar zu einwöchigen Streiks in den Sägewerken von UPM-Kymmene, Stora Enso, der Metsä Group, Versowood, Pölkky, Kotkamills und Kuhmo kommen.

Der finnische Holzindustrieverband Metsäteollisuus hat am 5. Januar die von Gewerkschaftseite am 22. Dezember begonnen Arbeitskampfmaßnahmen als unzulässig bezeichnet und Ammattiliitto Pro aufgefordert, diese zurückzunehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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