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Euroconstruct senkt Wohnungsbauprognose

21.06.2019 − 

Der Wohnungsbau soll in Europa bis 2021 nur noch um rund 1 % im Vergleich zu 2018 zunehmen. Damit hat Euroconstruct seine am 12. und 13. Juni in Rom präsentierte Prognose gegenüber der vorangegangenen Konferenz im November in Paris nach unten korrigiert. Im November war das Bauforschungsnetzwerk 2019 und 2020 jeweils von einer jährlichen Wachstumsrate von 1 % ausgegangen. Für 2021 war ein Anstieg um rund 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert worden.

Der gewerbliche und öffentliche Hochbau soll laut der aktuellen Euroconstruct-Prognose bis 2021 ebenfalls nur geringfügig wachsen. Der deutlichste Anstieg im Vergleich zu 2018 wird im Straßen- und Tiefbau (+5 %) erwartet. Für 2019 wird über alle Sparten eine Zunahme der Bauleistung um 1,9 % prognostiziert. 2020 (+1,5 %) und 2012 (1,4 %) soll sich die jährliche Wachstumsrate etwas abschwächen.

In den 15 westeuropäischen Euroconstruct-Mitgliedsländern wird 2019 (+1,5 %), 2020 (+1,4 %) und 2021 (+1,1 %) mit einem unterdurchschnittlichen Zuwachs gerechnet. Unter den großen Mitgliedsländern soll Spanien mit prognostizierten Steigerungsraten von 5,0 %, 4,0 % und 2,5 % am besten abschneiden. In Deutschland wird die Bauleistung im laufenden Jahr stagnieren und 2020 und 2021 voraussichtlich jeweils um 0,7 % schrumpfen. Überdurchschnittliche Zuwachsraten (+7,4 %, 3,9 % und 4,9 %) werden in den vier osteuropäischen Mitgliedsländern erwartet.
Die nächste Euroconstruct-Konferenz wird am 28. und 29. November von dem polnischen Partnerinstitut PAB in Warschau organisiert.

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