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Biesse hat Vertrieb der IoT-Plattform Sophia ausgeweitet

24.10.2017 − 

Der italienische Maschinen- und Anlagenhersteller Biesse hat mit der letzte Woche durchgeführten Hausmesse „Biesse Inside“ den Vertrieb seiner Internet of Things (IoT)-Plattform „Sophia“ auf Nordamerika ausgeweitet. Die Plattform war auf der diesjährigen Ligna erstmals vorgestellt und in der Folge nur in Italien, der DACH-Region, Frankreich und den Niederlanden vermarktet worden. Zudem ist Sophia bislang lediglich für CNC-Bearbeitungszentren der Reihe „Rover“ verfügbar. Laut einer aktuellen Unternehmenspräsentation soll das Produkt nach der nun in den USA und Kanada erfolgten Markteinführung ab Januar 2018 auch für Kantenanleimmaschinen, Plattenaufteilsägen sowie Bohr- und Dübeleintreibmaschinen angeboten werden. Ab Mai 2018 wird das Angebot für das gesamte Produktportfolio von Biesse und Intermac erhältlich sein, bis Ende 2018 soll zudem die Vermarktung in allen relevanten Absatzmärkten aufgenommen werden.

Nach Angaben von Biesse stehen auf der cloud-basierten Plattform zunächst drei Anwendungen zur Verfügung. Zum einen werden die aktuellen Produktionsparameter der vernetzten Maschinen erfasst, überwacht und in Echtzeit ausgewertet. Die IoT-App liefert Anwendern damit einen aktuellen Überblick über die spezifischen Leistungsmerkmale der Maschine. Neben einer Analyse der Stillstandszeiten bietet sie Möglichkeiten der Ferndiagnose, mit deren Hilfe Anlagenausfälle minimiert werden können. Sobald zum Beispiel ein Maschinenparameter außerhalb der vordefinierten Grenzen liegt, wird automatisch eine Fehlermeldung an den Kunden und die Service-Abteilung von Biesse gesendet. Daneben stehen auf der Plattform derzeit noch Anwendungen in den Bereichen Ersatzteil- und Softwaremanagement zur Verfügung.

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