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Biesse hat Umsatz- und Ergebnisziele weiter reduziert

27.06.2019 − 

Der italienische Maschinen- und Anlagenhersteller Biesse geht für das laufende Geschäftsjahr inzwischen von einem Umsatz in Höhe von 680-690 Mio € aus. Damit wird der Vorjahreswert von 740,2 Mio € voraussichtlich um etwa 7,5 % verfehlt. In dem Ende Februar aktualisierten Dreijahresplan war das Unternehmen noch von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von +6 % ausgegangen. Im laufenden Geschäftsjahr wollte das Unternehmen demzufolge einen Umsatz von 785 Mio € erreichen, der bis 2021 auf 882 Mio € gebracht werden sollte. Bereits damals hatte Biesse aufgrund der im Vorjahr hinter den Erwartungen gebliebenen Entwicklung die zuvor angestrebten Ziele reduziert. Laut dem Dreijahresplan 2018-2020 wollte das Unternehmen bei einer CAGR von 9,5 % im Jahr 2020 einen Umsatz von 907 Mio € erreichen.

Die im ersten Quartal formulierten Ergebnisziele wurden von Biesse noch stärker zurückgenommen. Das EBITDA soll im laufenden Geschäftsjahr nur noch 62-65 Mio € erreichen und damit knapp ein Drittel unter dem Vorjahreswert von 92,7 Mio € liegen. Im aktuellen Dreijahresplan hatte das Unternehmen noch eine Steigerung um 7 % auf 99 Mio € angestrebt.

Die Korrektur der bisherigen Prognose wird mit dem deutlichen Nachfragerückgang in den für Biesse relevanten Branchen begründet. Nach Angaben verschiedener Branchenverbände sei der Auftragseingang in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 15 % gesunken. Biesse selbst hatte im ersten Quartal mit Aufträgen im Wert von 134 Mio € das Vorjahresniveau um 9,5 % verfehlt. Im vierten Quartal war der Auftragseingang mit 162 Mio € erstmals geringfügig zurückgegangen.

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