Biomassekraftwerk Güssing stellt Insolvenzantrag

Das österreichische Biomassekraftwerk Güssing hat am 22. Juli am Landesgericht Eisenstadt Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Zu der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung war es aufgrund der seit 2011 ausbleibenden Forschungsprämien für das ursprünglich als Forschungsanlage gegründete Holzheizkraftwerk gekommen. Darüber hinaus wurden nach Angaben des Kreditschutzverbands (KSV 1870) von Banken Kreditlinien fällig gestellt. Die Überschuldung gibt der KSV mit 5,97 Mio € an. Als Sanierungsplan wird eine Quote von 30 % zahlbar innerhalb von zwei Jahren vorgeschlagen. Als Masseverwalter wurde Dr. Peter Hayek bestellt. Derzeit wird von Seiten des Mehrheitsgesellschafters Care Beteiligung ein Fortbetrieb angestrebt.

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