Im Juli haben in Deutschland die Genehmigungen für Wohnungen in neuen und bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,6 % auf 27.316 nachgegeben. In neuen Wohngebäuden wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 24.061 Wohnungen genehmigt; dies entspricht einer Abnahme um 3,6 %. Die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser sank um 6,7 % auf 8.432. Für Wohnungen in Zweifamilienhäusern wurden 1.862 bzw. 11 % weniger Genehmigungen erteilt. Der Genehmigungsrückgang bei Ein- bis Zweifamilienhäusern konnte nur teilweise durch eine Zunahme der Genehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 4,1 % auf 12.511 ausgeglichen werden. Im Rahmen von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden wurden 2.873 bzw. 11,2 % weniger Wohnungen genehmigt. Kumuliert über die ersten sieben Monate legten die Genehmigungen um 6,9 % auf insgesamt 164.159 zu. In den ersten sechs Monaten hatten die Genehmigungen noch stärker um 9,6 % zugenommen.
Baugenehmigungen im Juli um 4,6 % gesunken
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