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Waldgenossenschaft Südwest wird liquidiert

28.07.2020 − 

Die erst im Mai 2017 gegründete Waldgenossenschaft Südwest (WSW) wird ab dem 1. Oktober aufgelöst. Dies hat die Generalversammlung gestern beschlossen. Als Grund nennen Vorstand und Aufsichtsrat die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Mitgliederzahlen. So wird in einer Mitteilung auf das mangelnde Interesse von kommunalen Forstbetrieben und Großprivatwaldbesitzern in Südwestdeutschland an einer gemeinsamen Rundholzvermarktung hingewiesen.

Die Gründung der WSW war 2017 von SH Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern initiiert worden. Dementsprechend hat er den Forstbetrieb Hohenzollern sowie die Hohenzollern Forstdienste - HZF in die Genossenschaft eingebracht. Ziel war der Aufbau von kartellrechtskonformen Vermarktungsstrukturen. Die WSW stand dabei Forstbetrieben mit mindestens 100 ha Waldfläche offen. Die Mitglieder mussten zudem zusagen, 60 % ihrer Vermarktungsmengen über die WSW zu verkaufen.

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