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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Insolvenz bei Alno

05.02.2018 − 

Im Zusammenhang mit der Insolvenz der Alno AG hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart mittlerweile ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Detaillierte Angaben zu den Fragen, weshalb und gegen wen ermittelt wird, wollte die Behörde aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht machen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte seit November in eigener Zuständigkeit geprüft, ob im Fall Alno der Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung vorliegt. Das Verfahren war damals von der Staatsanwaltschaft Hechingen weitergeleitet worden.

Anfang Januar war bekanntgeworden, dass der Küchenhersteller laut einem auf der ersten Gläubigerversammlung von dem Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann vorgelegten Bericht schon früher Insolvenz hätte anmelden müssen, da die Zahlungsunfähigkeit wohl schon deutlich vor dem Insolvenzantrag im Juli 2017 eingetreten war. Das geht aus einem Gutachten der Frankfurter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andersch hervor. Einzelne Gesellschaften sind nach den vorläufigen Erkenntnissen wahrscheinlich bereits seit 2013 zahlungsunfähig, unter Berücksichtigung der „Bugwellentheorie“ allerdings wohl erst seit Ende 2016.

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