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ÖBf: Etwa 80 % des Holzaufkommens sind Schadholz


(Foto: ÖBf)
06.12.2019 − 

Die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf) rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit Mehrkosten in Zusammenhang mit Borkenkäferprävention und der Holzernte sowie Mindererlösen durch Schadholz in Höhe von zusammen knapp 41 Mio €. Laut ÖBf-Vorstand Rudolf Freidhager haben sich die so genannten Klimawandelkosten gegenüber dem Vorjahr (23,6 Mio €) damit fast verdoppelt, innerhalb von drei Jahren nahezu verdreifacht (2017: 15,7 Mio €).

Die im Jahresverlauf eingetretenen Schäden durch Schnee, Dürre und Borkenkäfer summieren sich demnach bereits auf rund 1,1 Mio m³. Dies entspricht in etwa 80 % des gesamten Rundholzaufkommens innerhalb der ÖBf in Höhe von 1,4 Mio m³. Trotz der verschiedenen Schadereignisse wird der Anteil des Käferholzes aber voraussichtlich nicht deutlich höher ausfallen, sondern sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. 2018 waren in den von der ÖBf bewirtschafteten Wäldern insgesamt rund 920.000 m³ Käferholz angefallen.

Nach Angaben des ÖBf-Vorstands für Finanzen und Immobilien Georg Schöppl wurden im laufenden Geschäftsjahr trotz der Mehrbelastungen rund 12,2 Mio € investiert. Davon entfielen allerdings allein 5,7 Mio € auf die Borkenkäferprävention, die auch in den 41 Mio € Mehrkosten enthalten ist.

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