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NRW will Forstschäden-Ausgleichsgesetz in Kraft setzen

28.10.2020 − 

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen will eine Bundesratsinitiative zur Aktivierung des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes (ForstSchAusglG) starten. Laut einer heute vom Ministerium veröffentlichten Mitteilung ist der Kernpunkt der Initiative eine bundesweite befristete Beschränkung des Einschlags von gesunden Fichten auf 70 % gegenüber dem Normaleinschlag bis zum 30. September 2022. Als Referenzzeitraum für den Normaleinschlag sind die Jahre 2013 bis 2017 vorgesehen. NRW wird die Initiative am 6. November in das Bundesratsverfahren einbringen.

Das ForstSchAusglG war zuletzt am 12. Februar 2000 in Kraft getreten. Zuvor waren durch Orkan „Lothar“ am 26. Dezember 1999 europaweit rund 193 Mio fm Schadholz angefallen, davon rund 36 Mio fm in Deutschland. Durch Windwürfe, Trockenheit und Borkenkäferbefall sind in Deutschland in den Jahren 2018 bis 2020 laut aktuellen Schätzungen bereits etwa 177 Mio fm Schadholz angefallen.

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