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Nobia-Quartalsumsatz hat um 1,2 % nachgegeben

06.02.2018 − 

Der Umsatz des schwedischen Küchenmöbelherstellers Nobia hat im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 % auf 3,116 Mrd skr abgenommen. Organisch ist der Umsatz stabil geblieben. Wie aus dem heute veröffentlichten Quartalsbericht hervorgeht, ist das Minus ausschließlich auf den um 9,2 % auf 1,286 Mrd skr gesunkenen Umsatz in Großbritannien zurückzuführen. Dieser Umsatzrückgang resultiert laut CEO Morten Falkenberg aus der im Laufe des vergangenen Jahres schrittweise eingestellten Belieferung der britischen Baumarktkette „Homebase“ durch die Nobia-Gesellschaft Interior Solutions. In der Folge hat Nobia auch den Geschäftsbetrieb von Interior Solutions stillgelegt. Auch die im Projektgeschäft und über den Küchenspezialisten „Magnet“ in Großbritannien erzielten Umsätze sind im vierten Quartal gesunken.

Dagegen haben die Umsätze in Nord- und Zentraleuropa jeweils zugelegt. In Nordeuropa ist ein Plus von 5 % auf 1,690 Mrd skr erreicht worden. In Zentraleuropa hat Nobia einen Zuwachs von 7,7 % auf 140 Mio skr verzeichnet. Die durch die Installation einer modernisierten Produktionslinie am Standort Wels/Österreich bedingten Produktions- und Lieferausfälle im zweiten Quartal konnten bis zum Jahresende wieder aufgeholt werden.

Das EBIT des Unternehmens hat im vierten Quartal um 5 % auf 282 Mio skr nachgegeben. Den Rückgang führt Nobia zum einen auf Währungseffekte und zum anderen auf Kosten im Zusammenhang mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs von Interior Solutions in Großbritannien zurück. Das Nachsteuerergebnis lag mit 232 Mio skr wieder im positiven Bereich. Im Vorjahresquartal war noch ein Verlust von 264 Mio skr ausgewiesen worden.

Im Gesamtjahr 2017 lag der Nobia-Umsatz mit 12,744 Mrd skr um 0,8 (organisch 2) % über dem Vorjahresniveau. Das EBIT hat leicht um 0,9 % auf 1,286 Mrd skr nachgegeben. Der Nachsteuergewinn hat sich unter anderem durch den zum 31. Januar vergangenen Jahres erfolgten Verkauf der Tochtergesellschaft Poggenpohl an die Adcuram-Gruppe auf 1,015 Mrd skr mehr als verdoppelt.

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