|  
Rundholz/Schnittholz» weitere Meldungen

Kärnten: Ein Drittel des Vaia-Sturmholzes ist aufgearbeitet

11.04.2019 − 

In Kärnten ist nach Angaben der Landesforstdirektion am Amt der Kärntner Landesregierung Stand Anfang April ein Viertel bis ein Drittel des bei Orkan „Vaia“ Ende Oktober 2018 angefallenen Sturmholz aufgearbeitet. Der Aufarbeitungsfortschritt war über die Wintermonate regional und abhängig von der Höhen- und damit auch Schneelage stark unterschiedlich. Allerdings hat sich die Aufarbeitung des Sturmholzes in den vergangenen Wochen deutlich beschleunigt.

Die während der Wintermonate bis zu den Landesstraßen vorgeführten Rundholzmengen sind nach Angaben der Landesforstdirektion rasch weiter in die Sägewerke transportiert worden. Dementsprechend bestanden bis Ende März kaum größere Zwischenlager. Auch die bestehenden, genehmigten Nasslager sind leer. Von Seiten Kärntner Waldbesitzer wird aber darauf hingewiesen, dass seit April die Abfrachtung des aufgearbeiteten Rundholzes durch kurzfristige Zufuhrsperren bei Kärntner und Osttiroler Sägewerken immer wieder ins Stocken gerät.
In den kommenden Monaten wird voraussichtlich die Aufarbeitung der Windwurfgebiete ohne ausreichende Erschließung begonnen. Auf diesen Flächen liegen rund 5 % der für Kärnten zwischenzeitlich bestätigten 1,3 Mio fm Sturmholz. Die durch Vaia entstandenen Kahlflächen summieren sich auf 4.000 ha. Da rund zwei Drittel des Schadholzes in Schutz- und Objektschutzwäldern sowie in Waldbachgräben angefallen sind, werden in den kommenden Monaten neben umfangreichen Wiederaufforstungsmaßnahmen auch technische Schutzmaßnahmen errichtet werden. Hierfür haben die Landesforstdirektion und der technische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung bereits mit den Planungen der so genannten „Flächenwirtschaftlichen Projekte“ begonnen.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Mosser hat OTC-Kanaltrockner in Betrieb genommen

Levante: Marktlage wird zunehmend schwieriger  − vor