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Inwido kann nicht an Vorjahresergebnisse anschließen

02.02.2018 − 

Der schwedische Fenster- und Türenkonzern Inwido hat das vierte Quartal zwar mit einem Umsatzanstieg in Höhe von rund 4 % auf 1,774 Mrd skr abgeschlossen, die Ergebnisse lagen allerdings wie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen unter den jeweiligen Vorjahreswerten. In erster Linie werden hierfür Produktionsausfälle in Schweden und Norwegen verantwortlich gemacht, die durch Verzögerungen bei der Rohmaterialanlieferung entstanden sind und die bis in das vierte Quartal nachgewirkt haben. Darüber hinaus wurden die Erträge aber auch durch Sondereffekte belastet.

Das Quartals-EBITDA hat sich um 35 % auf 169 Mio skr verringert. Das EBITA hat sogar um rund 60 % auf 89 Mio skr nachgegeben. Unter Ausschluss der Sondereffekte belief sich das operative EBITA auf 201 Mio skr. Auch beim EBIT weist Inwido einen Rückgang um rund 60 % auf 85,4 Mio skr aus; die EBIT-Marge hat damit von 12,8 % auf 4,8 % nachgegeben. Das Vorsteuerergebnis und das Nettoergebnis blieben mit 74,7 Mio skr bzw. 34,3 Mio skr ebenfalls jeweils deutlich unter dem Vorjahr.

Im Gesamtjahr 2017 hat Inwido Umsatz von 6,371 Mrd skr erwirtschaftet, ein Plus von 12 %. Zu diesem Anstieg haben die im Oktober aufgekaufte dänische Online-Handelsgruppe Bedst & Billigst und der im Mai übernommene dänische Holzfensterhersteller Bøjsø sowie weitere strukturelle Veränderungen beigetragen. Organisch konnte der Konzern um rund 4 % zulegen. Das EBIT hat sich um rund 21 % auf 521 Mio skr verringert. Auch das Vorsteuerergebnis mit 460,9 Mio skr sowie der Nettogewinn mit 324,8 Mio skr sind geringer ausgefallen als im Jahr zuvor.

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