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Holzmarktkommission verzichtet auf Preisempfehlung

22.01.2019 − 

Die Schweizer Holzmarktkommission hat auf ihrer jüngsten Sitzung am 16. Januar, an der erstmals zusätzlich zu den Vertretern der Forstwirtschaft und Sägeindustrie auch Vertreter der Fachgruppe Industrieholz und Holzenergie teilgenommen haben, auf konkrete Preisempfehlungen verzichtet. Dies wird von der Holzmarktkommission mit den noch vorhandenen Lagerbeständen an Käferholz sowie dem für das Frühjahr erwarteten hohen Käferholzaufkommen begründet. Um den nichts desto trotz vorhanden Frischholzbedarf der Holzindustrie bedienen zu können, wird Waldbesitzern die Bereitstellung von klar vereinbarten Mengen auf konkrete Bestellungen empfohlen. Bei diesen, voraussichtlich nur kleine Mengen umfassenden Frischholzlieferungen, sollen die nach der Sitzung am 10. September veröffentlichten und seit Oktober 2017 unveränderten Empfehlungen als Verhandlungsgrundlage genutzt werden:

Fichten-Abschnitte B L 2b 105 sfr/fm (Holzindustrie) und 110 sfr/fm (Waldbesitzer), Fichten-Abschnitte B L 4 107/113 sfr/fm, Fichten-Abschnitte C L 3 78/86 sfr/fm, Fichten-Abschnitte C L 5 73/86 sfr/fm, Fichten-Langholz B L 3 109/110 sfr/fm und Fichten-Langholz C L 3 85/88 sfr/fm. Beim Tannenabschlag fordern Vertreter der Holzindustrie unverändert -10-13 sfr/fm, während Waldbesitzer -10 % anbieten. Bei Buche gilt dabei weiterhin die Preisempfehlung vom 16. Oktober 2017 mit 80/105 sfr/fm für Buche L4 B und 60/75 sfr/fm für Buche L4 C.

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