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EBITDA von Stora Enso hat weiter nachgegeben

21.07.2020 − 

Der Geschäftsbereich „Wood Products“ der finnischen Stora Enso hat im zweiten Quartal rund 1,174 Mio m³ Schnittholz und weiterverarbeitete Holzprodukte vermarktet, 9,0 % weniger als im Vorjahresquartal. Der Umsatz hat laut dem heute veröffentlichten Quartalsbericht um 15,8 % auf 347 Mio € nachgegeben. Bei einem um 21,3 % auf 37 Mio € gesunkenen EBITDA ist die EBITDA-Marge um 0,7 Prozentpunkte auf 10,8 % zurückgegangen. Das EBIT hat um 25,7 % auf 26 Mio € abgenommen, die EBIT-Marge hat mit 7,4 % um 1,2 Prozentpunkte niedriger gelegen. Bereits im ersten Quartal waren ein niedrigeres EBITDA (-25,0 %) und EBIT (-37,9 %) erreicht worden.

Die Abnahme des EBITDA und EBIT resultiert aus den infolge der Corona-Krise gesunkenen Absatzmengen und Schnittholzpreisen. Der im März abgeschlossene Verkauf des Werkes der Stora Enso Timber GmbH in Pfarrkirchen, die Stilllegungskosten für das Fichtensägewerk Kitee und der Verkauf der Assets der Thermowood-Produktion im Sägewerk Uimaharju haben zu einem Umsatzrückgang um 36 Mio € geführt.

Der Konzernumsatz ist im Berichtszeitraum um 18,9 % auf 2,114 Mrd € zurückgegangen. Das EBITDA hat um 27,0 % auf 332 Mio € und das EBIT um 40,5 % auf 178 Mio € abgenommen. Gestiegen sind dagegen das operative (+59,2 % auf 226 Mio €), Vorsteuer- (+104,3 % auf 190 Mio €) und das Nettoergebnis (+176,9 % auf 144 Mio €). Eine Neubewertung der Konzernwälder (+69 Mio €) hat zu der Ergebnisverbesserung geführt. Im Vorjahr war der Wert Konzernwälder geringer (-11 Mio €) angesetzt worden.

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