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DFWR: Soforthilfen von 100 Mio €/Jahr sind notwendig

12.04.2019 − 

Im Rahmen der 69. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR), die vom 7. bis 9. April in Warnemünde stattfand, diskutierten Forstleute und Waldbesitzende aus ganz Deutschland über Maßnahmen, um den Klimaschäden am Wald entgegenzuwirken. Nach Einschätzung von DFWR-Präsident Georg Schirmbeck sind zum Erhalt des Waldes kurzfristig Soforthilfen aus dem Bundeshaushalt von zusätzlich mindestens 100 Mio € pro Jahr notwendig, um zumindest die dringendsten Maßnahmen bei der Schadensbewältigung, der Wideraufforstung und zum Walderhalt darstellen zu können. Die aktuellen Schäden in den Wäldern überschreiten das Normalmaß um ein Vielfaches und überfordern Waldbesitzenden und Forstleute auf Jahre hinaus.

Neben zusätzlichen Finanzmitteln enthält die sogenannten „Warnemünder Erklärung“ auch Forderung nach gesetzliche Regelungen zum Schutz des Waldes im Klimawandel. Gegenstand solcher Regelungen müssten unter anderem eine bundesweit einheitliche und permanente Erfassung des Waldzustandes im Hinblick auf die Entstehung von Klimaschäden, der Aufbau eines bundesweiten Krisenmanagements, eine Harmonisierung bestehender Vorschriften in verschiedenen Rechtskreisen (z.B. Verkehrs-, Steuer-, Beihilfe-, Forstschädenausgleichs-, Pflanzenschutz-, Umweltrecht) für den Krisenfall sowie Maßnahmen zur Krisenprävention sein, so etwa die Förderung waldbaulicher Maßnahmen, Forschung, Forstpflanzenzüchtung, Aufklärung und öffentliche Information.

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