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Bayern stellt Förderung zur Borkenkäferbekämpfung bereit

22.05.2019 − 

Bayerische Waldbesitzer erhalten Fördermittel zur Bewältigung des durch Borkenkäfer verursachten Schadholzanfalls. Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat am 15. Mai ein Maßnahmenpaket vorgestellt. Darin werden die Fördersätze für die insektizidfreie Borkenkäferbekämpfung von 4 auf 5 €/fm erhöht. Darüber hinaus können Landwirtschaftsämter zusätzliches Personal einstellen. An der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) wird eine neue Fachberatungsstelle eingerichtet. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt zum einen innerhalb des regulären Haushaltes. Hierfür stehen Landes- und Bundesmittel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ zur Verfügung. Im Haushaltsjahr sind dies insgesamt 30,8 Mio €. Zum anderen werden auch zusätzliche Mittel eingesetzt, die der Bund über das GAK-Sonderprogramm „Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald“ unterstützt. Für das Sonderprogramm hat der Bund allen Bundesländern aktuell für fünf Jahre zusätzliche GAK-Mittel in Höhe von insgesamt 25 Mio € bereitgestellt. Entsprechend dem GAK-Verteilungsschlüssel stehen für das Sonderprogramm „Extremwetter Wald“ in Bayern zusätzliche GAK Mittel in Höhe von 0,92 Mio € pro Jahr zur Verfügung.

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