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Baden-Württemberg: Bis zu 500.000 fm Buchenschadholz


(Foto: ForstBW)
12.07.2019 − 

Nach ersten Schätzungen könnte es in diesem Jahr in Baden-Württemberg zu einem landesweiten Schadholzanfall bei Buche in einer Größenordnung von bis zu 500.000 fm kommen. Bereits zum Ende der ersten Jahreshälfte wurde mit über 50.000 fm mehr Dürre- und Insektenschadholz bei der Baumart Buche aufgearbeitet und erfasst als im Jahr 2004, ein Jahr nach dem Dürresommer 2003. Besonders starke Schäden seien entlang des Oberrheingrabens, im Neckarland, im südlichen Schwarzwald, im südwestdeutschen Alpenvorland und im östlichen Neckarland zu verzeichnen.

Eine Aufarbeitung des Schadholzes erfolgt vorläufig überall dort, wo Aspekte der Verkehrssicherung dies notwendig machen. Da derzeit viel Personal und Maschinen in der Aufarbeitung von Käferholz in Nadelholzbeständen gebunden isti, wird vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufarbeitung erfolgen. Wo möglich und sinnvoll, sollen abgestorbene Buchen auch als Totholz in den Wäldern belassen werden.

Forstminister Peter Hauk warnt in einer heute veröffentlichten Mitteilung vor den Gefahren, die von abgestorbenen Buchen ausgehen können, vor allem durch herabfallende dürre Äste. Waldbesucher sollten in den betroffenen Regionen besonders vorsichtig sein. Aufgrund der Gefahrensituation könne es zum Schutz der Waldbesucher im äußersten Fall auch zur zeitweise Absperrung einzelner Wege bis hin zu ganzen Waldgebieten kommen.

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