Verstärktes Industrie- und Schleifholzaufkommen

Bayerische Waldbesitzer haben in den vergangenen Wochen verstärkt Jungdurchforstungen in Nadelholzbeständen durchgeführt und so die Angebotsmengen unter anderem an Industrie- und Schleifholz erhöht. Die jüngsten Holzernteaktivitäten sind neben den höheren Industrie- und Schleifholzpreisen auch auf sich abzeichnende Veränderungen bei Förderrichtlinien zurückzuführen. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat für den 1. Juli 2014 eine neue Richtlinie für Zuwendungen zu waldbaulichen Maßnahmen im Rahmen eines forstlichen Förderprogramms (WaldFöpR) angekündigt. Dabei wird erwartet, dass die erstmalige Jungdurchforstung von Nadel- und Laubholzbeständen bis zu einem mittleren BHD der Auslesebäume von 22 cm künftig nicht mehr gefördert wird. Bislang konnten sich bayerische Waldbesitzer neben der Jungbestandspflege, die voraussichtlich weiterhin gefördert wird, auch erstmalige Durchforstungsmaßnahmen mit 400 €/ha finanziell unterstützten lassen. Die Holzernteaktivitäten wurden dabei im Rahmen der witterungsbedingten Möglichkeiten während der vergangenen Wochen noch einmal verstärkt, da zum Jahreswechsel die Antragstellung bereits vorübergehend gestoppt worden war.

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