Verkauf von Klenk offenbar kurz vor Abschluss

Klenk führt mittlerweile exklusive Verhandlungen mit nur noch einem potentiellen Kaufinteressenten und steht nach eigenen Angaben nun offenbar unmittelbar vor Abschluss der Verhandlungen im laufenden M&A-Prozess. Der Klenk-Vorstand hat gemeinsam mit dem Treuhänder und den finanzierenden Banken entschieden, in Schlussverhandlungen einzutreten und diese exklusiv nur noch mit einem der beiden verbliebenen Bieter zu führen. Laut einer Mitteilung von Klenk wird noch im Juli eine Vertragsunterzeichnung angestrebt. Vor dem Closing findet allerdings noch eine obligatorische kartellrechtliche Prüfung statt, deren Ergebnis bis Ende August erwartet wird. Beide Parteien gehen davon aus, dass durch den Erwerb keine Wettbewerbskonflikte entstehen. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden von Klenk, Dr. Günter Hegemann, haben beide zuletzt noch verbliebenen potenziellen Investoren nachdrücklich ihr Interesse an der Übernahme der gesamten Klenk-Gruppe mit allen Standorten und Gesellschaften bekundet. Nach wie vor wurde über die namentliche Bekantgabe des Investors zwar Stillschweigen vereinbart. Allerdings waren bereits vor einigen Wochen die beiden Investmentgesellschaften Carlyle Investment Management mit Hauptsitz in den USA sowie die in München ansässige Orlando Management als Übernahmeinteressenten bekannt geworden.

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