Thüringen will an Einheitsforstamt festhalten

Trotz der deutlichen Kritik des Bundeskartellamtes im Zuge des derzeitigen Rundholzkartellverfahrens in Baden-Württemberg will das Land Thüringen an dem Konzept des Einheitsforstamtes festhalten. In einer gestern vom Thüringer Landwirtschaftsministerium anlässlich von Beratungen mit Interessenvertretern zur künftigen Forstpolitik in Thüringen, dem so genannten Thüringer Forstprogramm 2030, veröffentlichten Mitteilung hat das Ministerium die Bedeutung des Einheits- oder Gemeinschaftsforstamtes für Thüringens Forstwirtschaft betont. So ist laut Ministerium die nachhaltige Waldnutzung über die Eigentumsarten Privat-, Körperschafts- und Staatswald hinweg durch das Einheitsforstamt garantiert. Entsprechend sollen auch weiterhin die Bewirtschaftung des Staatswaldes, die wirtschaftliche Betreuung der Körperschaftswälder sowie die fallweise Unterstützung des Privatwaldes bei der Holzvermarktung weiterhin aus einer Hand erfolgen.

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