Sägewerk und Stielfabrik Röcker stellt Produktion ein

Die Stielfabrik Willi Röcker in Ofterdingen/Baden-Württemberg wird bis zur Jahresmitte 2016 die Produktion von Laubschnittholz, Zuschnitten und Stielen auslaufen lassen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren war der Einkauf von Laubrundholz und die Zahl der Mitarbeiter schrittweise reduziert worden. Zuvor waren von Röcker mit 10 Mitarbeitern jährlich rund 3.000 fm Esche, Buche und Ahorn sowie in geringerem Umfang Eiche und Kirsche mit Hilfe eines Gatters sowie der mobilen Bandsäge des Dienstleistungsunternehmens Christian Schwarz, Schorndorf-Winterbach, eingeschnitten worden. Rund die Hälfte des produzierten Schnittholzes ist zu Zuschnitten und deutlich mehr als ein Drittel zu Werkzeugstielen weiterverarbeitet worden. Nur ein geringer Teil wurde als unbesäumtes Schnittholz vermarktet. Als Grund für die Schließung wird von Röcker eine unzureichende Ertragslage sowohl bei Zuschnitten und Stielen als auch bei unbesäumtem Laubschnittholz genannt.

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