Nadelschnittholzpreise weitgehend unverändert

Die Geschäftstätigkeit auf den deutschen Nadelschnittholzmärkten hat sich in den vergangenen vier Wochen nur wenig belebt und blieb damit teils deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen auf Seiten der Sägeindustrie zurück. Anbieter führen die zurückhaltende Nachfrage unter anderem auch auf die bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung im zweiten Halbjahr zurück. Darüber hinaus haben auch die zahlreichen Brückentage im Mai dazu geführt, dass generell deutlich weniger Arbeitstage zur Verfügung standen und vor allem Kunden aus dem Zimmereibereich die Brückentage dazu genutzt haben, um noch zum Teil aus dem Vorjahr bestehende Überstundenkonten zurückzuführen. Schnittholzanbieter erwarten, dass sich die Nachfrage nach Ende der Pfingstferien im Zuge einer weiter zunehmenden Bautätigkeit wieder etwas beleben wird. Einer möglicherweise etwas lebhafteren Nachfrage steht allerdings ein vergleichsweise hohes Schnittholzangebot in- und ausländischer Anbieter gegenüber. Trotz einer in zahlreichen Werken reduzierten Einschnittstätigkeit berichten Hersteller von gestiegenen Schnittholzlagerbeständen.

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