Holzvermarktung muss neu organisiert werden

Das Bundeskartellamt hat dem Land Baden-Württemberg die Rahmenbedingen mitgeteilt, zu denen künftig die Holzvermarktung zu erfolgen hat. Um die Vorgaben des Kartellamtes zu erfüllen, müssen die Bewirtschaftung und Holzvermarktung für den Staatswald künftig organisatorisch vom Dienstleistungsangebot für Privat- und Kommunalwaldbesitzer getrennt und die bislang in Baden-Württemberg praktizierte gemeinsame Vermarktung von Rundholz aus dem Privat-, Kommunal und Staatswald aufgeben werden. Neben den Rahmenbedingungen für eine kartellrechtskonforme Rundholzvermarktung hat das Kartellamt auch zu den bislang vom Landwirtschaftsministerium und den kommunalen Spitzenverbänden Baden-Württembergs ausgearbeiteten Lösungsvorschlägen Stellung genommen. Dabei zeichnet sich bislang eine entweder an den Landratsämtern oder bei Gemeinden und Kommunen angesiedelte und ausschließlich Privat- und Kommunalwaldbesitzern zur Verfügung stehende Forstverwaltungsstruktur ab.

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