Holter Sägewerk verstärkt Handel mit Laubschnittholz

Das Holter Sägewerk Stephan Fischer in Schloss Holte-Stukenbrock/Ost-Westfalen wird künftig die Handelstätigkeit mit Laubschnittholz forcieren und den eigenen Rundholzeinschnitt zurückfahren. Mit Beginn der neuen Laubholzsaison wurde bereits der Rundholzeinkauf ausgesetzt. Bis voraussichtlich Mitte des ersten Quartals 2014 erfolgt noch der Einschnitt von vorhandenen Rundholzlagerbeständen. Eine Wiederbeschaffung soll dann nur noch in einem deutlich reduzierten Umfang in Form von einzelnen, hochwertigen Partien unter anderem auf Meistgebotsterminen erfolgen. Das für die Handelstätigkeit notwendige Eichen- , Eschen- und Buchenschnittholz soll künftig überwiegend europaweit zugekauft oder auch im Lohnschnitt hergestellt werden. Die Holzsortierung und Holztrocknung soll dagegen weiterhin von Mitarbeitern des Unternehmens auf dem Werksgelände in Schloss Holte-Stukenbrock durchgeführt werden. Allerdings ergibt sich aus der geplanten Einschnittreduktion von zuletzt 9.000-10.000 fm/Jahr ein deutlicher Personalabbau. Statt bislang bis zu 13 Mitarbeitern werden künftig nur noch sechs Mitarbeiter beschäftigt sein. Stephan Fischer, geschäftsführender Gesellschafter, begründet die Neuausrichtung des Unternehmens mit der stark rückläufigen Nachfrage der Möbelindustrie nach Massensortimenten. Fischer verweist dabei unter anderem auf die allein in diesem Jahr in der Region Ost-Westfalen erfolgten Insolvenzen bei Herstellern von Massivholzmöbel, die wie im Fall von Kattwinkel Möbelwerkstätten auch bereits zur Produktionseinstellung geführt haben.

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