Haftstrafe gegen Brennholzhändler

Zu einer Gesamthaftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten ist ein Brennholzhändler aus Erndtebrück gestern von der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Siegen verurteilt worden. Dem Unternehmer war von der Staatsanwaltschaft Betrug in mehr als 40 Fällen geworfen worden, indem der Angeklagte zwischen 2009 und 2011 Brennholz über Internet-Plattformen angeboten und gegen Vorkasse verkauft habe. Zu Holzlieferungen an die Käufer ist es aber nie gekommen. In die Haftstrafe wurde eine frühere Verurteilung zu einem Jahr und neun Monaten wegen falscher Umsatzsteuer-Voranmeldungen eingerechnet. Das Hauptverfahren gegen den Angeklagten war am 29. August eröffnet worden und wegen der hohen Zahl der Geschädigten auf insgesamt zehn Verhandlungstage bis 26. November angesetzt worden.

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