Bundeskartellamt gewährt Fristverlängerung

Das Bundeskartellamt hat den Beteiligten des Kartellverfahrens zur gemeinsamen Rundholzvermarktung in Baden-Württemberg eine Fristverlängerung gewährt. Damit räumt das Bundeskartellamt dem baden-württembergischen Landwirtschaftsministerium sowie den beigeladenen Verbänden Forstkammer, Verband der Säge- und Holzindustrie in Baden-Württemberg (VSH) sowie Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) nun eine Frist bis zum 31. März ein, um zu dem vom Bundeskartellamt am 20. Dezember zugestellten Entscheidungsentwurf Stellung zu nehmen. Ursprünglich hatten sowohl Ministerium als auch die beigeladenen Verbände nur bis zum 31. Januar für eine Stellungnahme Zeit. In dem Beschlussentwurf hat das Kartellamt eine tiefgreifende Änderung der Rundholzvermarktung in Baden-Württemberg gefordert. In der bisherigen Form würde der Beschlussentwurf für Baden-Württemberg und in der Folge auch für fast alle Bundesländer mit einer für Privat-, Körperschafts- und Staatswälder gemeinsam organisierten Holzvermarktung weitreichende Folgen haben.

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