Im Baltikum könnte sich der Wettbewerb im Rundholzeinkauf verschärfen. Die lettische Staatsforstverwaltung hat angekündigt, dass sie ihren Einschlag in den nächsten zwei Jahren von derzeit 7 auf 5 Mio m³ reduzieren will. Die estnischen und litauischen Forstverwaltungen werden ihren Einschlag demgegenüber zwar voraussichtlich auf dem aktuellen Niveau stabil halten. Privatwaldbesitzer werden sich angesichts einer schwachen Industrieholznachfrage und sinkenden Preisen dagegen bei Einschlagsmaßnahmen vorerst zurückhaltend zeigen. Bis Mitte Dezember konnte in den baltischen Ländern witterungsbedingt ohnehin noch nicht mit dem Wintereinschlag begonnen werden. Entsprechend steht derzeit ein zu geringes Angebot an sägefähigem Nadelrundholz einer zu hohen Nachfrage gegenüber. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der Wintereinschlag erst im Januar startet.
Baltikum: Konkurrenz beim Rundholzeinkauf nimmt zu
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