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Koehler will 300 Mio € in neue Papiermaschine investieren

31.07.2017 − 

Die Papierfabrik August Koehler SE will im Verlauf der nächsten drei Jahre rund 300 Mio € in eine neue Papiermaschine am Standort Kehl investieren und damit ein neues Geschäftsfeld „Flexible Packaging“ aufbauen. In andere Projekte sollen bis zum Jahr 202 weitere 200 Mio € investiert werden. Der Koehler-Aufsichtsrat hat das Gesamtinvestitionsvolumen von rund 500 Mio € laut einer am Freitag von dem Unternehmen veröffentlichten Mitteilung bereits freigegeben.

Größtes Einzelprojekt ist der Bau einer neuen Papiermaschine mit Yankee-Zylinder sowie einer Offline-Streichanlage an dem seit 1988 bestehenden Standort Kehl, an dem das Unternehmen bislang auf drei Papiermaschinen Selbstdurchschreibe-, Thermo- und Dekorpapiere herstellt. Die für die Dekorpapierproduktion eingesetzte PM 6 ist seit September 2000 in Betrieb. Im Dezember 2001 wurde die PM 2 als reine Thermopapiermaschine in Betrieb genommen. Die älteste Anlage PM 1 kann sowohl Selbstdurchschreibe- als auch Thermopapiere produzieren.

Auf der Yankee-Maschine sollen künftig Verpackungspapiere hergestellt werden, die auf der nachfolgenden Streichanlage weiterverarbeitet werden. Die Produktionskapazität soll bei rund 100.000 t/Jahr liegen. Mit der Investition wird die Koehler Group ein neues Geschäftsfeld „Flexible Packaging“, das künftig unter der Bezeichnung „Koehler FlexPack“ am Markt auftreten soll.

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