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Brasilien: Zellstoffproduktion bleibt deutlich im Plus

21.09.2018 − 

Der bereits im ersten Quartal beobachtete Aufwärtstrend der brasilianischen Zellstoffproduktion hat sich im weiteren Jahresverlauf fortgesetzt. Laut der von dem Branchenverband IBÁ erstellten Statistik lagen bis auf den Mai alle Monate über dem Vorjahresniveau. Im Juli wurde mit einem Plus von 15,7 % auf 1,862 Mio t der stärkste Zuwachs und damit auch die bislang höchste Produktionsmenge im laufenden Jahr erreicht. Der Juni ist mit 1,856 Mio t nur wenig schwächer ausgefallen, auf Platz drei folgte der Januar mit 1,809 Mio t. Die Monate März (1,746 Mio t), Februar (1,722 Mio t) und April (1,717 Mio t) lagen relativ nahe beieinander. Im Mai ist die Produktion aufgrund der durch den Streik der brasilianischen LKW-Fahrer verursachten Abstellungen auf 1,528 Mio t zurückgegangen. Im Gesamtjahr 2017 hatte sich die brasilianische Zellstoffproduktion bis August tendenziell rückläufig entwickelt und in den restlichen Monaten dann immer stärker angezogen. Der Dezember war dann mit 1,874 Mio t der mit Abstand stärkste Einzelmonat.

Laut der IBÁ-Statistik sind die brasilianischen Zellstoffexporte im Juli 5,9 % auf 1,049 Mio t gestiegen, die Importe lagen mit 17.000 t um 6,3 % über dem Vorjahresniveau. Damit errechnet sich für den Monat ein im Vorjahresvergleich um 30,7 % auf 830.000 t verbesserter apparenter Verbrauch.

Über die ersten sieben Monate hat sich die brasilianische Sperrholzproduktion um 9,1 % auf 12,240 Mio t erhöht. Die Exporte sind mit einem Plus von 12,3 % auf 8,749 Mio t noch stärker gestiegen, die ohnehin kaum relevanten Importe haben um 19,1 % auf 106.000 t nachgegeben. Der apparente Verbrauch lag mit 3,597 Mio t um 0,9 % über dem Vorjahresniveau.

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