Der Beschlägehersteller Häfele hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem leichten Umsatzminus von 1 % auf 1,72 Mrd € abgeschlossen. Währungsbereinigt ergibt sich ein Plus von 3 %. Der Exportanteil ist mit 82 % unverändert geblieben. Positiv haben sich im vergangenen Jahr Osteuropa, Brasilien und der Mittlere Osten entwickelt. Das Geschäftsmodell in Indien hat Häfele im vergangenen Jahr mit dem Aufbau eigener Produktionskapazitäten, neuer Lieferanten und der Investition in ein Start up-Unternehmen neu aufgestellt. Dadurch konnte in dem Markt in lokaler Währung ein Wachstum erzielt werden. Die Aktivitäten in dem Land sollen weiter ausgebaut werden. Belastet wird der Markt allerdings durch neue regulatorische Anforderungen. Das US-Geschäft hat sich trotz der schwierigen handelspolitischen Rahmenbedingungen in lokaler Währung ebenfalls positiv entwickelt. Unbereinigt fällt der Zuwachs aufgrund des schwachen US-Dollars geringer aus. Im vietnamesischen Immobilienmarkt ist laut Häfele seit Anfang 2026 eine Stabilisierung erkennbar. Auch in Neuseeland deute sich eine Erholung an.
Nach den 2021 (+22,5 %) und 2022 (+10 %) erzielten zweistelligen Zuwächsen hatte der Häfele-Umsatz 2023 um 8,2 % nachgegeben. 2024 konnte ein Plus von 1,5 % erreicht werden (währungsbereinigt: +2,7 %). Das Unternehmen betreibt 39 Niederlassungen und beschäftigt weltweit rund 8.000 Mitarbeiter. 2025 ist eine neue Tochtergesellschaft in Portugal hinzugekommen.