Franke hat Umsatz im ersten Halbjahr wieder gesteigert

Die Schweizer Franke Group hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr wieder um 27,6 % auf 1,261 Mrd sfr gesteigert. Bereinigt um Akquisitionen und Veräußerungen sowie Wechselkurseffekte ergibt sich ein organisches Plus von 31 %. Im Geschäftsjahr 2020 hatte der Umsatz um 10,1 % nachgegeben (organisch: -3,6 %).

Nach eigenen Angaben hat Franke im ersten Halbjahr von Corona-bedingten Nachholeffekten und verschiedenen strukturellen Verbesserungen profitiert, die sich in allen verbliebenen Divisionen in einem zweistelligen organischen Umsatzwachstum niedergeschlagen haben. Nach dem Verkauf des Geschäftsbereiches Franke Water Systems an das Private-Equity-Unternehmen Equistone Partners Europe im April umfasst die Franke Group noch die die drei Divisionen Franke Home Solutions (+41,1 %), Franke Foodservice Systems (+35,0 %) und Franke Coffee Systems (+11,4 %). Der Umsatz von Franke Water Systems hatte sich in den vier Monaten vor dem Verkauf um 5,5 % erhöht.
Das um Restrukturierungsaufwendungen bereinigte EBIT der Franke Group hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 107,2 Mio sfr verdreifacht. Die EBIT-Marge ist entsprechend um 4,9 Prozentpunkte auf 8,5 % gestiegen. Zu der Verbesserung hat vor allem der Bereich Franke Home Solutions beigetragen, aber auch die beiden anderen Divisionen haben ihre Profitabilität gesteigert.
In den ersten sechs Monaten hat die Franke Group 31,1 Mio sfr und damit rund 10 Mio sfr mehr als im Vorjahr investiert. Ein wesentlicher Teil der Investitionssumme entfiel auf einen Kapazitätsausbau des Kunststoffspülenwerkes in der Slowakei und auf die Komplettübernahme der bisherigen Minderheitsbeteiligung Franke Coffee Systems UK.

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