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VdDK rechnet im Gesamtjahr mit 2 % Umsatzsteigerung

16.09.2019 − 

Trotz der schwächer werdenden Konjunkturentwicklung hält der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) im Gesamtjahr 2019 noch eine Umsatzsteigerung von rund 2 % gegenüber dem Vorjahr für möglich. Im ersten Halbjahr ist der Branchenumsatz laut der monatlich erstellten Verbandsstatistik um 1,4 % gestiegen. Dabei hatte es relativ starke Schwankungen zwi-schen den einzelnen Monaten gegeben, von +17,4 % im Mai bis -12,6 % im Juni. Der Auslandsumsatz hat bis Ende Juni um 3,8 % zugelegt; in der Euro-Zone wurde ein noch stärkeres Wachstum von 5,5 % erreicht. Der Inlandsumsatz ist dagegen um 0,2 % unter dem Vorjahreswert geblieben. Mit dieser leicht gegenläufigen Entwicklung hat sich die Exportquote der deutschen Küchenmöbelin-dustrie auf 41,5 % erhöht.

Die Lieferungen in die vier größten Auslandsmärkte Frankreich (+7,5 %), Niederlande (+4,7 %), USA (+2,5 %) und Österreich (+1,3 %) sind durchgängig gestiegen. Rückgänge gab es dagegen bei den Ausfuhren nach Belgien, in die Schweiz, nach Großbritannien und China. Die Küchenmöbelimporte nach Deutschland sind ausgehend von einem ohnehin schon niedrigen Niveau um 7,6 % zu-rückgegangen. Damit ist der Außenhandelsüberschusses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,0 % auf 1,019 Mrd € gestiegen.

Nach Einschätzung des VdDK haben sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen in den letzten Monaten verschlechtert. Im Inland hat sich die Baukonjunktur etwas abgeschwächt. Auf den europäischen Märkten ist die Konsumstimmung zurückgegangen. Auch insgesamt zeichnet sich im Ex-portgeschäft eine Abschwächung ab. Die Auftragseingänge der deutschen Küchenmöbelhersteller liegen zwar weiterhin über den Vorjahreswerten. Die Zuwächse sind im bisherigen Jahresverlauf aber schrittweise zurückgegangen, von +8,7 % im Januar auf +3,1 % im August.

Im Gesamtjahr 2018 war der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie um 5,5 % gestiegen. Der deutliche Rückgang des Auftragseingangs im zweiten Halbjahr hatte sich aufgrund der im ersten Halbjahr aufgelaufenen Auftragsbestände nur wenig auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt.

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